Der Ludwig Bölkow Campus ist eine gemeinsame Plattform von Wissenschaft und Industrie für kooperative Forschung, Lehre und Innovation, als solche jedoch keine eigenständige Rechtsperson. Vielmehr beruht der Ludwig Bölkow Campus auf der Zusammenarbeit von zwei eigenständigen juristischen Personen.


MUNICH AEROSPACE

Eine dieser beiden juristischen Personen ist Munich Aerospace e.V.. Als bereits seit 2010 bestehender, gemeinnütziger wissenschaftlicher Verein, der mit seinen vier Mitgliedern TUM, UniBw, BHL und DLR die wissenschaftlichen Konsortialpartner des Ludwig Bölkow Campus abbildet (die Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist durch einen Sitz im Kuratorium bei Munich Aerospace ebenfalls vertreten), ist Munich Aerospace prädestiniert für die Verantwortung aller akademisch-wissenschaftlichen Aktivitäten auf dem Ludwig Bölkow Campus. Dazu zählen die Koordination der Forschungsprojekte, die Etablierung universitärer Lehrangebote, der Aufbau internationaler Forschungskooperationen sowie das Angebot eines attraktiven Programmes für die Doktorandenausbildung.
Die meisten dieser Aufgaben hat Munich Aerospace satzungsgemäß im Portfolio und bereits weitgehend umgesetzt, so etwa die Munich Aerospace-Graduate School. Die Rolle von Munich Aerospace auf dem Ludwig Bölkow Campus ist daher mit den seit Vereinsgründung bestehenden Tätigkeitsbereichen eng verzahnt, was zu einer erheblichen Ausweitung des Munich Aerospace-Netzwerks und somit zu einer noch stärkeren Hebelwirkung der eingesetzten Fördergelder führt.


LBC GMBH

Die andere juristische Person, die den Ludwig Bölkow Campus bildet, ist die 2014 eigens gegründete Ludwig Bölkow Campus
GmbH (LBC GmbH). Die LBC GmbH vertritt mit ihren drei Gesellschaftern Airbus, Siemens und IABG die Interessen der drei
industriellen Campus-Konsortialpartner und ist hauptsächlich verantwortlich für die Vermarktung des Campus, die Ansiedelung
neuer Unternehmen und die Kontaktpflege zur Politik.