Bundesministerin Dorothee Bär bei Munich Aerospace auf der ILA

Für Munich Aerospace war die Präsenz bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtaustellung (ILA) in Berlin auch in diesem Jahr ein wertvoller und gewinnbringender Ankerpunkt. Eingebunden in den Gemeinschaftsstand von bavAIRia e.V. konnten wir an den drei Tagen (10. bis 12. Juni) zahlreiche Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie, Wissenschaft und Politik sowie mit Studierenden und auch raum- und luftfahrtbegeisterten Privatpersonen führen.

Bundesministerin Dorothee Bär (1. Bild links) und Staatsminister Florian Herrmann (2. Bild links) mit Stefan Kober und Claudia Michel am Munich Aerospace Stand auf der ILA.

Eine große Ehre war für uns, dass Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, im Rahmen einer Delegation unseren Stand besuchte und wir ihr persönlich über unsere Arbeit berichten konnten. Unsere Kernbotschaften an die Ministerin: Als gemeinnütziger Verein, gefördert vom Bayerischen Ministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und gegründet vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Universität der Bundeswehr München, der Technischen Universität München und Bauhaus Luftfahrt e.V., fördern wir den Wissenstransfer und Austausch innerhalb der Bayerischen Großforschung. Dies gelingt u. a. mit der Bildung von Forschungsgruppen, einem Stipendienprogramm und zahlreichen Netzwerkveranstaltungen. Gleichzeitig sorgen wir für Verknüpfungen zwischen Wissenschaft und Industrie, organisieren zusammen mit DLR und Universität der Bundeswehr München den jährlich stattfindenden Munich Space Summit und bieten mit der Vortragsreihe Forum Munich Aerospace eine besonders an Studierende gerichtete Plattform für Weiterbildung und Netzwerkerweiterung. Interesse zeigte sie außerdem an unserem neuen Produkt Aerospace Match, einer Plattform, die sämtliche Akteure des Ökosystems abbildet und Vernetzung ermöglicht.

Nicht weniger erfreut waren wir über den Besuch von Bayerns Staatsminister Florian Herrmann, der die Bedeutung Bayerns für die Luft- und Raumfahrt betonte: „Mit knapp 100 Ausstellern ist der Freistaat von allen Ländern am stärksten vertreten. Dahinter steht ein starker Standort. Mit rund 200 SVI-Unternehmen, 50.000 Beschäftigten und einer Bruttowertschöpfung von über 9,5 Milliarden Euro ist Bayern der führende Defence-Tech-Standort in Deutschland. Mit Investitionen von rund 6 Milliarden Euro im Rahmen der Hightech Agenda Bayern stärken wir gezielt Forschung, Innovation und technologische Souveränität. Als einziges Bundesland haben wir ein eigenes Bundeswehrgesetz und ein Gesetz zur Förderung der Verteidigungsindustrie auf den Weg gebracht. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit gilt: Verteidigungsfähigkeit und technologische Stärke sind untrennbar miteinander verbunden. Die Botschaft der ILA ist klar: Wer über die Zukunft von Luft- und Raumfahrt spricht, kommt an Bayern nicht vorbei.“

Stefan Kober (Munich Aerospace), Bundesministerin Dorothee Bär, Ernst K. Pfeiffer (HPS), Clemens Kaiser (Rivada), Günther Kohlhammer (bavAIRia), Franz Georg Hey (LEOspace) und Thomas Reiter (BMFTR; von links).
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